Bounces und Beschwerden nach einer Zustellung prüfen
Sie können nicht vollständig nachvollziehen, ob Ihr Newsletter in einem Spam-Ordner gelandet ist. Wenn der Mailserver eines Abonnenten Ihren Newsletter akzeptiert, kann dieser im Posteingang landen, aber ebenso gut im Spam-Ordner. E-Mail-Service-Provider (ESPs) wie Laposta erhalten in der Regel keine Benachrichtigung, wenn ein E-Mail-Anbieter einen akzeptierten Newsletter als Spam markiert. Zwei Hinweise sehen Sie jedoch in den Ergebnissen Ihrer Kampagne.
Soft Bounces und Beschwerden prüfen
Lehnt der Mailserver eines Abonnenten Ihren Newsletter direkt beim Empfang ab, weil es sich laut diesem Server um Spam handelt, zählt dies als Soft Bounce. Sie finden die betroffenen E-Mail-Adressen in den Ergebnissen Ihrer Kampagne unter Ergebnisse → Abmeldungen → Bounces. Nach sechs aufeinanderfolgenden Soft Bounces wird ein Abonnent automatisch bereinigt: Die Adresse wird auf die Registerkarte „bereinigt“ verschoben und Sie können sie nicht mehr anschreiben.
Darüber hinaus melden einige Anbieter an Laposta, wenn ein Empfänger Ihren Newsletter selbst als Spam markiert. Diese Meldungen stehen in den Ergebnissen unter Abmeldungen → Beschwerden. Auch bei einer solchen Spam-Beschwerde wird der Abonnent automatisch bereinigt und Sie können ihn nicht mehr anschreiben.
Warum Sie nicht sehen können, was im Spam-Ordner landet
Theoretisch kann jeder akzeptierte Newsletter, der nicht geöffnet wurde, in einem Spam-Ordner gelandet sein: die Anzahl der akzeptierten E-Mails abzüglich der Anzahl der geöffneten. Das gibt jedoch nur einen Höchstwert an, denn längst nicht jeder ungeöffnete Newsletter wurde als Spam markiert. Wie oft dies geschieht, lässt sich leider nicht genau feststellen.
E-Mail-Anbieter halten die genaue Funktionsweise ihrer Spamfilter bewusst geheim, damit Spammer den Filter nicht umgehen können. Zudem arbeitet jeder Spamfilter anders und besteht oft aus einem allgemeinen Teil sowie einem Teil, der auf den Empfänger abgestimmt ist. So kann eine Person mit einem Hotmail-Konto Ihren Newsletter ganz normal erhalten, während er bei einer anderen Person mit einem Hotmail-Konto im Spam-Ordner landet.
Sie können also nicht messen, wie oft Ihr Newsletter im Spam-Ordner landet, aber Sie können das Risiko dafür verringern: